Früherkennung
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Sehfehler sollten so früh wie möglich erkannt und behandelt werden. Geschieht das nicht, kann eine normale Sehentwicklung nicht mehr erfolgen. Unverzüglich einen Augenarzt aufsuchen sollten Sie, wenn Sie bei einem Baby oder Kleinkind eines der folgenden Merkmale beobachten:
- Schielen
- Augenzittern
- Zwanghaftes Schiefhalten des Kopfes
- Auffallend große Augen
- Lichtscheue oder keine Reaktion auf Licht
- Getrübte Hornhaut
- Weißliche Pupillen oder gelbliches Aufleuchten der Pupille bei direkt einfallendem Licht
- Ständiges Reiben mit den Fingern an den Augen und Grimassieren
- Große, starre Pupillen auch bei Lichteinfall
- Verdrehen der Augen, ohne etwas anzuschauen
- Vorbeigreifen
Lernschwächen
Lernschwächen können mit dem schlechten Sehen Ihres Kindes zusammenhängen. Kinder mit unkorrigierter Sehschwäche haben Schwierigkeiten, optische Reize richtig zu verarbeiten. Im Kindergarten und in der Schule sind sie klar benachteiligt. Schlechte Noten von Kindern sind deshalb nicht immer ein Zeichen von Unwissenheit.
Erste Anzeichen für Sehprobleme
- Häufiges Augenreiben, Blinzeln oder Stirnrunzeln
- Schnelles Ermüden beim Lesen oder Schreiben
- Unlust beim Malen Schreiben oder Feinarbeiten
- Unsichere Feinmotorik (unsauberes Schriftbild, Tollpatschigkeit)
- Langsames, flüchtiges oder fehlerhafter Lesen
- Häufiges Verrutschen in der Zeile
- Geringer Augenabstand zu Buch oder Fernseher
- Häufiges Stolpern oder Balancestörungen
- Auffälliges Schriftbild (Wortabstände, Linienführung)
- Probleme beim Bälle fangen
Quelle: KGS e.V.
